
Welchen Untergrund hat Ihr Garten? #
Beim Verlegen von Terrassenplatten spielt der Untergrund eine besonders wichtige Rolle. Er bildet das Fundament jeder Terrasse. Terrassenfliesen können auf verschiedene Arten verlegt werden. Welche Methode sich eignet, hängt vom jeweiligen Untergrund ab, der sich je nach Region unterscheidet. Sie können hierfür eine Bodenartenkarte zurate ziehen. Noch empfehlenswerter ist es jedoch, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Wohnen Sie beispielsweise in Flevoland oder Nordholland, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich der Boden in Ihrem Garten schnell absenkt. Die Verlegemethode sollte entsprechend darauf abgestimmt werden.
- Terrassenplatten auf sand verlegen
- Terrassenplatten auf einem stabilisierten untergrund verlegen
- Terrassenplatten auf einem betonboden verkleben
- Terrassenplatten auf plattenlagern verlegen

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Besuchen Sie unseren ShowroomTerrassenplatten auf Sand zu verlegen, ist die häufigste Methode #
Das Verlegen keramischer Terrassenplatten erfordert Fachwissen und die richtige Vorgehensweise. Welche Verlegemethode geeignet ist, hängt von der Stärke der Platte und dem Untergrund in Ihrem Garten ab. Bei Nibo Stone bieten wir keramische Terrassenplatten in 2 cm und 3 cm Stärke an, jeweils mit eigenen Verlegevorschriften.
Das Verlegen von Terrassenplatten auf Sand oder auf einem stabilisierten Sandbett ist in den Niederlanden am weitesten verbreitet. Haben Sie einen stabilen Untergrund und besteht nur ein geringes Risiko für Setzungen, ist ein stabilisiertes Sandbett, gegebenenfalls in Kombination mit Drainagemörtel, eine ausgezeichnete Wahl. In Regionen, in denen Setzungen häufiger auftreten, kann ein loses Sandbett praktischer sein, da es sich später einfacher ausgleichen oder auffüllen lässt.
Nicht alle keramischen Gartenplatten sind für die Verlegung in einem Sandbett geeignet. Als allgemeine Faustregel gilt, dass die Platten für die Verlegung in losem Sand mindestens 3 cm stark sein sollten. Nibo Stone bietet verschiedene keramische Platten mit einer Stärke von 3 cm an, die speziell für diese Anwendung entwickelt wurden. Sie sind robust, maßhaltig und widerstandsfähig gegenüber Belastungen und Witterungseinflüssen. Für 2 cm starke keramische Platten empfehlen wir die Verlegung in Drainagemörtel auf einem gebundenen, wasserdurchlässigen Untergrund. Dies sorgt für eine stabile und dauerhafte Verankerung und beugt Schäden durch Feuchtigkeit und Frost vor.
Das Verlegen von Terrassenplatten erfordert eine auf die jeweilige Situation abgestimmte Lösung. Eine unsachgemäß angelegte Terrasse kann zu lockeren Platten, Rissen oder Frostschäden führen. Lassen Sie sich daher umfassend beraten und entscheiden Sie sich für professionelle Unterstützung. Unsere Fachberater in den Showrooms in Vianen und Venlo stehen Ihnen mit persönlicher Beratung und praktischen Tipps zur Seite, die auf Ihre individuelle Situation abgestimmt sind.

Terrassenplatten auf Sand verlegen #
Eine Terrasse auf Sand anzulegen, ist nur möglich, wenn der Untergrund gut wasserdurchlässig ist. Beginnen Sie mit einem etwa 20 cm starken Sandbett, das schichtweise eingebracht und sorgfältig mit einer Rüttelplatte verdichtet wird. Verwenden Sie ausschließlich sauberen, gesiebten Pflastersand. Verunreinigter Sand kann Kalk oder andere Stoffe enthalten, die mit der Zeit Flecken auf Ihren Terrassenplatten verursachen können.
Lassen Sie an den Rändern etwa 6 cm Platz für das Setzen von Randsteinen. Diese sorgen dafür, dass die Terrasse dauerhaft an ihrem Platz bleibt und sich die Platten nicht verschieben. Ziehen Sie das Sandbett anschließend mit einer Abziehlatte oder Wasserwaage eben ab und achten Sie auf ein Gefälle von etwa 2 % (2 cm pro Meter). Das Gefälle sollte immer vom Haus wegführen, damit Regenwasser problemlos ablaufen kann und sich nicht auf Ihrer Terrasse sammelt.
Tipp: Planen Sie Ihre Terrasse möglichst so, dass Sie ausschließlich mit ganzen Platten arbeiten können. So sparen Sie sich viel Schneidearbeit.

Sobald das Sandbett vorbereitet ist, können Sie mit dem Verlegen der Terrassenplatten beginnen. Legen Sie die Platten vorsichtig auf das abgezogene Sandbett und klopfen Sie sie mit einem weißen Gummihammer leicht an. Ein weißer Gummihammer verhindert Flecken oder Streifen auf der Plattenoberfläche, was besonders bei hellen oder glatten keramischen Platten wichtig ist.
Verlegen Sie die Platten mit einer schmalen Fuge; eine fugenlose Verlegung direkt aneinander ist nicht erforderlich. Ein kleiner Fugenabstand sorgt für ausreichend Spiel bei Temperaturschwankungen und hilft, Bruchschäden zu vermeiden. Sobald die Platten an ihrem Platz liegen, setzen Sie die Randsteine. Diese sollten etwa 2 cm unterhalb der Oberkante der Platten liegen. Gegebenenfalls müssen Sie dafür an den Rändern noch etwas Sand entfernen.
Kehren Sie abschließend die Fugen mit speziellem Fugensand ein. Dieser hilft, Kalkausblühungen (weiße Ablagerungen) zu vermeiden und reduziert das Risiko von Unkrautwachstum zwischen den Platten. Wählen Sie einen Fugensand, der für keramische Terrassenplatten geeignet und gegen Ausspülung beständig ist.




Terrassenplatten auf einem stabilisierten Untergrund verlegen #
Wenn Sie Terrassenplatten in Drainagemörtel verlegen möchten, ist ein stabiler Untergrund erforderlich. Sand- oder Lehmboden ist dafür geeignet; bei Torfboden sind zusätzliche Maßnahmen notwendig. Heben Sie die Fläche für die Terrasse etwa 40 bis 50 cm tief aus und füllen Sie sie mit rund 25 cm gebrochenem Schotter auf. Verdichten Sie diese Schicht in Lagen von jeweils 10 cm sorgfältig mit einer Rüttelplatte und stellen Sie ein Gefälle von 2 % für eine gute Entwässerung her. So verhindern Sie, dass nach starken Regenfällen Wasser auf der Terrasse stehen bleibt.
Auf diesem Unterbau tragen Sie eine etwa 4 cm starke Schicht wasserdurchlässigen Drainagemörtels auf, gebunden mit Trasszement im Mischungsverhältnis 1:4. Diese Methode eignet sich ideal für unsere 2 cm starken keramischen Terrassenplatten, die Sie anschließend „nass in nass“ mit einem geeigneten Mörtel oder Kleber verlegen. Lassen Sie die Platten mindestens 24 Stunden trocknen und verwenden Sie danach einen wasserdurchlässigen Fugenmörtel für ein sauberes und dauerhaftes Ergebnis.
Tipp: Überlegen Sie auch im Voraus, ob Sie eine Beleuchtung installieren möchten. Dann können Sie die Verkabelung bereits unter Ihrer Terrasse verlegen.

Terrassenplatten auf einem Betonboden verlegen #
Das Verlegen von Terrassenplatten auf einem Betonboden kommt nach wie vor vor, jedoch vor allem in bestimmten Situationen. Dazu zählen die Renovierung bestehender Terrassen, Balkone oder Dachterrassen sowie Außenbereiche mit hoher Belastung, etwa unter einer Überdachung oder bei einer Außenküche. Ein Betonuntergrund bietet maximale Stabilität, erfordert jedoch eine gute Entwässerung und die richtige Klebetechnik. Für klassische Gartenterrassen wird heute meist die Verlegung in Sand oder Drainagemörtel gewählt, da diese Methoden praktischer und kostengünstiger sind.

Terrassenplatten auf Plattenlagern verlegen #
Plattenlager sind eine clevere Lösung für das Verlegen keramischer Terrassenplatten auf Balkonen, Dachterrassen oder anderen befestigten Untergründen. Besonders bei bestehenden Flächen oder unebenen Untergründen bieten verstellbare Plattenlager eine praktische Lösung. Damit können Sie Höhenunterschiede einfach ausgleichen und dennoch eine ebene, ansprechende Terrasse gestalten.
Unsere 2 cm starken keramischen Außenplatten eignen sich hervorragend für die Verlegung auf Plattenlagern. Sie werden lose und ohne Verklebung verlegt. Dadurch können Sie die Platten bei einem Umzug problemlos mitnehmen. Auch Leitungen oder Kabel lassen sich im Hohlraum unter der Terrasse sauber verbergen.
Je nach Plattenformat platzieren Sie die Plattenlager unter den Ecken und bei größeren Formaten zusätzlich in der Mitte der Platte. Dies sorgt für zusätzliche Unterstützung, verhindert Spannungen und gewährleistet eine sichere und stabile Verlegung.
- Beginnen sie rechtwinklig und achten sie während des gesamten verlegens darauf.
- Achten sie immer auf eine fuge zwischen den terrassenplatten. so vermeiden sie beschädigungen an den kanten.
- Wenn sie beim verlegen der terrassenplatten zuschnitte anfertigen müssen, sägen sie immer nass. spülen sie die platten anschließend kurz mit wasser ab.
- Achten sie beim verfugen der platten darauf, dass sie feucht bleiben.
- Mischen sie für das beste ergebnis terrassenplatten aus verschiedenen paketen miteinander.
- Bitten sie beim verlegen von platten ab 100 x 100 cm um hilfe, da diese ein erhebliches gewicht haben.
Häufig gestellte Fragen zum Verlegen von Terrassenplatten #
Der beste Untergrund für keramische Terrassenplatten hängt von der Stärke der Platten ab. Für 3 cm starke Platten ist ein gut verdichtetes Sandbett ausreichend. Diese Platten sind stabil genug, um direkt im Sand verlegt zu werden. Für 2 cm starke keramische Terrassenplatten ist ein gebundener, wasserdurchlässiger Untergrund erforderlich, beispielsweise Drainagemörtel auf einer stabilen Tragschicht. Dieser Aufbau beugt Setzungen, Feuchtigkeitsproblemen und Frostschäden vor. Lassen Sie sich immer beraten, welcher Aufbau am besten zu Ihrer Situation passt.
Grundsätzlich können Sie Terrassenplatten auch ohne Randsteine verlegen, dies wird jedoch nicht empfohlen. Randsteine sorgen dafür, dass die Terrasse sicher an ihrem Platz bleibt, und verhindern, dass sich die Platten verschieben oder an den Rändern absacken. Besonders bei der Verlegung in einem Sandbett sind Randsteine wichtig für die Lebensdauer und Stabilität der Terrasse. Außerdem sorgen sie für einen sauberen Abschluss.
Beim Verlegen von Terrassenplatten wird ein Gefälle von etwa 2 % empfohlen. Das entspricht einem Höhenunterschied von 2 cm pro Meter in Richtung Entwässerung oder Garten. So bleibt kein Regenwasser auf der Terrasse stehen und Sie vermeiden Staunässe oder Schäden.
Ja, auch bei der Verlegung auf Sand ist das Verfugen wichtig. Verwenden Sie dafür einen speziellen Fugensand, der Unkrautwachstum und Kalkausblühungen entgegenwirkt. Fugen sorgen für Stabilität, verhindern, dass die Platten aneinanderstoßen, und gewährleisten einen sauberen Abschluss.
Ja, das ist möglich. Voraussetzung ist, dass der vorhandene Boden eben, stabil und gut entwässert ist. Dann können keramische Platten mit flexiblem Fliesenkleber darauf verklebt werden. Besonders bei Renovierungen oder auf Balkonen ist dies eine praktische Lösung. Lassen Sie sich jedoch gut zur richtigen Aufbauweise und Haftung beraten.













